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Dem Lärm Einhalt gebieten

Das kennt wohl jeder : Lärm ist zugleich schädlich und nachgewiesenermaßen gesundheitsgefährdend. Der Beweis dafür ist, dass die Hälfte der europäischen Bevölkerung in einer lauten Umgebung lebt und davon ein Drittel aufgrund der Lautstärke unter Schlafstörungen leidet.

Am Arbeitsplatz oder in der Freizeit, beim Walkman Hören... Auch andere Lärmquellen können schwere Hörschäden verursachen. Deshalb ist es unerlässlich, davor zu warnen und die Menschen über die gesundheitlichen Risiken zu informieren.

Dies ist auch der Grund, warum die meisten europäischen Länder dieser Frage Bedeutung beimessen, indem sie Lärmschutzregelungen einführen, um den akustischen Komfort in Neubauten zu verbessern.

Der Kampf gegen den Lärm, die Schalldämmung lauter Räume, die Sprachverständlichkeit...all dies sind die Leitmotive für die Planer und Architekten im Städtebau.
Ihr Ziel ? Ein optimaler akustischer Komfort für sensible Raumnutzer.

Um diesem Bedarf zu entsprechen, hat Mermet Acoustis® 50, das einzige Schall absorbierende UND dekorative Material entwickelt.

Acoustis® 50 ist die erste patentierte Produktlösung mit einer exklusiven Webart aus beschichteter Glasfaser mit spezieller Schussrichtung und kontrolliertem Durchmesser. Dadurch erreicht Acoustis® 50 einen für Textilien einmaligen Schallabsorptionsgrad...

Die Technik

Was ist Akustik ?

Akustik ist die Wissenschaft des Schalls, der Schallemission, der Schallausbreitung und des Schallempfangs. Im weiteren Sinne, umfasst sie alle Techniken zur Verbesserung der Schallstreuung in Räumen.

Was ist ein Ton ?

Eine hörbare Wahrnehmung, die durch schnelle Luftdruckschwankungen entsteht. Eine akustische Schwingung, die sich als mechanische Welle ausbreitet. Er wird angegeben in : Frequenz (Hz) und Schallpegel (dB)

Was ist eine frequenz ?

Eine Frequenz wird in Hertz (Hz) angegeben und gibt die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde an. Anhand der Frequenz kann man tiefe Töne (unter 200 Hz), Töne mittlerer Höhe (200 bis 2000 Hz) und hohe Töne (über 2000 Hz) unterscheiden. Das Ohr eines Menschen kann Töne zwischen 20 und 20000 Hz wahrnehmen.

Was ist Dezibel ?

Der Schallpegel wird in Dezibel angegeben. Für den Menschen hörbare Dezibelzahl: 0 dB = Hörschwelle. 120 dB = Schmerzgrenze.

Was ist akustische Korrektur ?

Bei der akustischen Korrektur wird die Schallausbreitung in einem Raum geregelt, dabei wird der Schallpegel verringert und die Hörqualität verbessert. Dies bietet verschiedene Möglichkeiten :

  • Die Hörqualität in einem Raum zu verbessern.
  • Den Schallpegel in einem lauten Raum zu senken, um die Lautstärke erträglich zu machen.

Durch sorgfältige Auswahl des Materials nach seinem Absorptionsgrad, der Raumgröße und der Nachhallzeit kann eine sehr gute akustische Korrektur erzielt werden.

Wie wird der auftreffende Schall kontrolliert ?

Visuel Conseil AcoustiqueDer auftreffende Schall kann in Übertragungsschall und Reflexionsschall unterteilt werden. Die Stärke des Reflexionsschalls, also der Schallpegel, hängt von der Art, der Form und dem Zustand der Wandflächen ab.

 Was ist die Nachhallzeit (Tr) ?

Die Zeit, die der Schall benötigt, um nach dem Abstellen der Rauschquelle um 60 dB zurückzugehen. Sie wird in Sekunden angegeben

Graphique Niveau Sonore


Für eine gute Sprachverständlichkeit muss die Nachhallzeit in Abhängigkeit zur Raumgröße betrachtet werden;

Empfohlene Nachhallzeit :

Art des Raums

Nachhallzeit
(250 Hz - 4000 Hz)

Büro

0.4 - 0.7 s

Konferenzsaal

0.6 - 0.9 s

Kino

0.6 - 0.9 s

Klassenraumde

0.5 - 0.8 s

Theater

0.9 - 0.13 s

 

Was ist Schallabsorption ?

Je nach Art der Wände in einem Raum kann die Höhe des Absorptionsschalls und damit auch die Höhe des Reflexionsschalls beeinflusst werden. Die Fähigkeit eines Materials zur Schallabsorption wird mit dem Faktor Alpha Sabine (αw) bestimmt, der die Frequenz angibt. Dies entspricht folgendem Verhältnis: absorbierter Schall / auftreffender Schall.

Ohne Schallabsorption erhöhen sich die Nachhallzeit und der Schallpegel in einem Raum.

Das Schallgleichgewicht

Sensible Raumnutzer brauchen einen optimalen akustischen Komfort auf zwei Ebenen :

  • Sie müssen sich hören können
  • Lärm muss reduziert werden
 
Sich hören Können

Auf der ersten Ebene muss eine gute Sprachverständlichkeit im betreffenden Raum erzielt werden. Ein Gesprächspartner, der in normaler Lautstärke spricht, muss vom anderen Gesprächspartner vollständig verstanden werden, unabhängig vom Ort, an dem er sich aufhält. Dieser Raum darf weder eine zu lange (durch Überlagerung von Wortsilben nimmt die Sprachverständlichkeit ab) noch eine zu kurze Nachhallzeit (wird das Schallsignal nicht reflektiert, fühlt sich der Saal dumpf an) aufweisen.

Den Lärm reduzieren

Auf der zweiten Ebene muss der Schallpegel im Raum reduziert und eingeschränkt werden. Die Nachhallzeit muss gering sein, um die Schallausbreitung im Raum so stark wie möglich einzuschränken. Der Schallpegel muss also wie im Freifeld (wie im Freien) schnell abnehmen.

Die Sprachverstandlichkeit

Wenn eine Person in einem Raum spricht, empfängt der Zuhörer den direkten Schall und den Nachhall, der von den Wänden ausgeht. Er hört also ein Tonsignal in seinem Anfangsschallpegel plus das Signal, das aufgrund der Schallreflexion durch die Wände entsteht. Dieses zweite Signal stimmt praktisch mit dem direkten Schall überein, tritt jedoch zeitlich versetzt auf.

Durch all diese Reflexionen kann der Schallpegel erhöht werden oder es kann zu einem Informationsverlust kommen, wenn die vorher ausgesprochenen Wortsilben den direkten Schall „überlagern".

Die Übertragungseigenschaften zwischen Sprecher und Zuhörer hängen direkt mit der Bestimmung der Schalleigenschaften zusammen. Zwei dieser Eigenschaften sind für das Verständnis gesprochener Sprache unerlässlich :

  • Das Verhältnis von Schallsignal zu Geräusch : Dieses Verhältnis gibt an, inwieweit gesprochene Sprache gegenüber dem Geräuschpegel wahrnehmbar ist. Die Geräusche können dabei von Schallquellen im Raum oder außerhalb des Raumes ausgehen. Je besser das Verhältnis von Schallsignal zu Geräusch ist, desto besser ist die Sprachverständlichkeit. Dieses Verhältnis hängt direkt mit dem Rückgang des Schalls im Raum zusammen.
  • Die zeitliche „Verzögerung" des Schallsignals : Diese Eigenschaft tritt durch die Nachhallzeit auf. Durch die Nachhallzeit, welche die Fähigkeit eines Raumes angibt, den Schall nach dem Abschalten der Raumquelle aufrecht zu erhalten, können, wenn sie lang genug ist, Worte teilweise überlagert werden. Diese akustische Überlagerung ist umso höher, je länger die Nachhallzeit ist. Dadurch verschlechtert sich die akustische Verständlichkeit der Worte

 

Die Nachhallzeit lässt sich durch die Zeit bestimmen, die der Schall braucht, um abzuklingen.

Die Länge der Nachhallzeit in Räumen und die Nachhallzeit bezogen auf die Raumgröße zu bestimmen, ist ebenfalls unerlässlich. Diese Werte hängen von der Form und der Größe der Räume sowie vom Absorptionsgrad der verschiedenen Wände und den vorhandenen Möbeln ab.

Schalldämmung in lauten Umgebungen

Restaurants, Konferenzhallen, Sporthallen, Hallenbäder, Schulspeisesäle, überdachte Schulhöfe, Ausstellungs- oder Bahnhofshallen... An all diesen Orten entsteht durch die Unterhaltung der Menschen ein erhöhter Schallpegel (zwischen 75 und 95 dB(A)) und ein relativ gleichmäßiges Raumgeräusch, das aber oftmals als Stimmengewirr wahrgenommen wird. Wenn das Raumgeräusch eine gewisse Intensität erreicht, müssen die Raumnutzer die Stimme heben, bzw. schreien, um sich weiterhin unterhalten zu können, denn nur durch Sprachverständlichkeit ist eine gute Verstehensleistung gewährleistet. Die Sprachverständlichkeit entsteht durch das Verhältnis zwischen dem Schallsignal (der gesprochenen Sprache) und dem Raumgeräusch (Stimmengewirr).

Die Stimmleistung eines Menschen ist jedoch begrenzt und die Raumnutzer beginnen, weniger zu sprechen, wodurch das Raumgeräusch gleichmäßiger wird.

Somit geschieht es bei bestimmten akustischen Bedingungen, dass die Raumnutzer gleichzeitig für die Ursache verantwortlich sind und unter dem Effekt leiden. Diese „stufenweise Steigerung der Lautstärke“ nennt sich „Cocktailparty-Effekt“ und kann dadurch vermieden werden, dass versucht wird, unter der kritischen Schwelle zu bleiben, bei der sie entsteht.

Durch Messungen der Entwicklung von Schallpegeln in Abhängigkeit von Räumen und Raumnutzern (Erwachsenen oder Kindern) wurden Lärmschwellen festgelegt, die nicht überschritten werden dürfen.

Welche Leuten umgebungen ?

Der unangenehme Cocktailparty-Effekt setzt bei Erwachsenen zu einem anderen Zeitpunkt ein als bei Kindern, die oft laut reden oder schreien.
In solchen Räumen wie Restaurants oder anderen Orten, an denen sich Menschen versammeln, sollte eine Lärmschwelle von 72 dB(A) nicht überschritten werden, um den Cocktaileffekt zu vermeiden. Bei Räumen, in denen sich Kinder befinden, sollten 80 dB(A) nicht überschritten werden, denn über dieser Lärmschwelle können die Menschen, die dort arbeiten, taub werden.

Akustische Behandlung eines Auditoriums
Traitement Acoustique Auditorium Traitement Acoustique Auditorium Apr S Travaux

        Tuch akustik

       Akustikwandpaneele

Schallverteilung eines Quartetts nach Schallbehandlung

1 dB(A) pro Farbwechsel

Die Produktlösung Acoustis® 50

Acoustis® 50 das einzige Schall absorbierende UND dekorative Material

Mit der Schallabsorption kann man die Reflexion der Schallwellen in einem Raum reduzieren: nicht zu verwechseln mit der Schalldämmung, die die Geräuschübertragung von einem Raum zum anderen vermeidet. Die absorbierenden Materialien reduzieren die Lärmpegel in einem Raum, weil der Ton sie wiederholt durchquert und dabei jedesmal ein bisschen Energie verliert.

Acoustis® 50 ist die erste patentierte Lösung mit einer exklusiven Webart aus beschichteter Glasfaser mit spezieller Schussrichtung und kontrolliertem Durchmesser. Diese spezifische Webtechnik verleiht Acoustis® 50 eine hohe Schallabsorption. Dank der perfekten Beherrschung der Porosität kann das Material die Schallwellen ohne Hinzufügung von Faserstoffen oder porösem Material absorbieren.

Die Akustikleistung des Gewebes Acoustis® 50 ist je nach Anwendung unterschiedlich. Bei freiem Gewebe beträgt die Schallabsorption in Alpha Sabine (αw) ausgedrückt ca. 0,35. Bei gespannter Struktur liegt die Schallabsorption bei ca. 0,8 αw.

 

Acoustis® 50 : ein Gewebe, zahlreiche Anwendungen

Außer dem Schallschutz bietet Acoustis® 50 zahlreiche Funktionen: Raumgestaltung, Sonnenschutz, Lichtmanagement. Es ist bedruckbar und kann als Unterlage für Kommunikation und Grafik dienen.

  • Gespannter Stoff: mit Ösen befestigt (Aufhängung mit Federn oder Schnürung) auf Rahmen oder Profil (durch Einsetzen eines Rings) ist Acoustis® 50 dank seiner sehr hohen mechanischen Festigkeit sehr gut für die Anbringung an Wänden und Decken geeignet. Der Stoff kann zum Einfügen von Entlüftungsvorrichtungen und Beleuchtungselementen geschnitten werden.
  • Mobiler Stoff: als Gardine, Sonnensegel oder Markise können die mobilen Anwendungen von Acoustis® 50 die Schallabsorption von Wänden nutzbringend ergänzen, insbesondere im Rahmen einer Renovierung..

 courbe-absorption-acoustique-de

 Das Absorptionsvermögen des Gewebes wird durch seinen Schallabsorptionsgrad αw quantitativ beschrieben. Bei einem sehr stark absorbierenden Stoff tendiert dieser nach 1.

Anwendung als Sonnentuch
 0,3 < αw < 0,55 
(je nach Luftspalt*)

Tuch als gespannte Struktur
 0,4 < αw < 0,75 
(je nach Montage)

Velum
 αw = 0,45

* Zwischenraum hinter Tuch

Acoustis® 50 : eine leistungsstarke, gesunde und ästhetische Lösung
  • Schalldämmend: Im Gegensatz zu Steinwolle ist Acoustis® 50 nicht faserig und es besteht somit keine Gefahr Fasern einzuatmen. Das Material absorbiert Schallwellen aufgrund seiner perfekten Porosität. Somit reduziert es stark die Nachhallzeit.
  • Optimale Durchlüftung: Acoustis® 50 besitzt keinen Wärmewiderstand und garantiert somit selbst in feuchter Umgebung durch eine natürliche Durchlüftung ein gesundes Raumklima.
  • Sofortige dekorative Anwendung: Aufgrund der Palette an Farbtönen von Acoustis® 50 oder der Bedruckbarkeit des Materials.
  • Vielseitig einsetzbar: Acoustis® 50 passt perfekt in alle öffentlichen Gebäude: Gebäude aus dem Bürobereich (Open-Spaces, Konferenzräumen...) Cafés, Hotels und Restaurants (Hotels, Restaurants, Gaststätten, Cafeterien...), Gemeinschaftsräume (Schwimmbäder, Sporthallen oder Klassenräume, Hörsäle), Vorführungssäle, Konzertsäle, Auditorien, Museen, Kinos, Personenbeförderung (Bahnhöfe, Flughäfen...), Gesundheitliche Einrichtungen (Pflegeheime, Krankenhäuser, Kliniken...).
  • Widerstandsfähiges Material: Sichtbare Beschichtung gegen alle versteckten Verschleißerscheinungen und für eine lange Lebensdauer.
  • Erfüllt strenge Normen*: Diese Gewebe respektieren die Kriterien für nachhaltige Entwicklung der Gebäude (BREEAM: Akustische Leistung HEA 05 und LEED).
    * NRA - ISA 11654 : Brandschutzklasse M1
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