Beseitigung von Blendeffekten


 

Das variable Tageslicht ist ein wichtiger Wohlfühlfaktor. Deshalb muss dafür gesorgt werden, Blendeffekte zu verhindern, die zu einer starken Ermüdung der Augen führen, insbesondere auf Computerbildschirmen.

 

Wie bei der Wärme ist der visuelle Komfort ein wichtiger Faktor für die Produktivität der Angestellten bei der Arbeit und wird in Regelungen von Arbeitsbedingungen angeführt*.


* Europa: Artikel 16 Paragraph 1 der Richtlinie 89/1/391/EWG.

Frankreich: Artikel des Code du travail (Arbeitsgesetzbuch) R232-7-5
Deutschland: EWG-Abkommen, Paragraph 118 a Bildschirmrichtlinie (89/391/EWG) vom 28. Mai 1990 und die Aktualisierung 90/270/EWG.


Große Glasflächen

 

Glas gilt heute als Symbol der modernen Hochleistungsarchitektur und wird von Gebäudeplanern immer häufiger eingesetzt, damit das Tageslicht besser einfällt, man besser nach draußen schauen kann, man eine bessere Aussicht hat und damit sich die Angestellten wohl fühlen. Mit einem abgestimmten Sonnenschutz kann der Einfall von Tageslicht optimal reguliert werden.

 

Faktoren, die zum Messen des Blendeffekts benötigt werden :

 

  • Tv: Lichtdurchlässigkeit im sichtbaren Bereich (oder TL Lichtdurchlässigkeit). Sie definiert den Strahlungsanteil in Prozent, der das Gewebe durchdringt.
  • Co oder OF: Der Öffnungsfaktor oder Openess factor gibt den Anteil der Öffnungen im Gewebe an. Gemäß der europäischen Norm ist er unabhängig von der Gewebefarbe muss jedoch für Gewebe mit derselben Bindungsart am Gewebe mit der dunkelsten Farbe festgestellt werden.

 

Alle Bindungsarten der Gewebe sind zum Beseitigen von Blendeffekten geeignet. Sie sollten je nach geographischer Lage in der Welt und nach dem Standort der Gebäude ausgewählt werden.

 

Durch das Sonnenschutzgewebe kann die Leuchtdichte der Fensterfront (Tageslicht, das in den Raum einfällt) kontrolliert und störende Hell- / Dunkelkontraste im Sichtfeld können verringert werden. Abhängig von seiner Farbe kann ein Gewebe zu einer Lichtquelle werden, wenn es der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist.

 

Ein Beispiel für die Leuchtdichte von Oberflächen gemäß der Norm NF X 35-103 :

• Im Sichtfeld zulässige Leuchtdichte= von 16 bis 150 Cd/m².

  • Am Rande des Sichtfelds zulässige Leuchtdichte = von 5 bis 500 Cd/m².
    Zum Vergleich: Leuchtdichte eines Blatt Papiers = 100 Cd/m², Leuchtdichte eines Computerbildschirms = 50 Cd/m²

 

Dunkles Gewebe beseitigt Blendeffekte besser, da von ihm weniger Licht ausgeht.

 

Die Sunscreen® Gewebe der Mermet®-Kollektion beseitigen aufgrund ihrer verschiedenen Öffnungsfaktoren (OF, Co) und Bindungsarten Blendeffekte effektiv. Sie können bis zu 97 % der Lichtstrahlung filtern.


Sunscreen® Gewebe für Außen- oder Innenmarkisen sind ideal für Glasflächen und Doppelhautfassaden, da sie gleichzeitig vor Wärme und Blendeffekten schützen. Aufgrund ihrer Zusammensetzung aus Glasfasern verfügen sie über eine außergewöhnliche Transparenz und viele technische Eigenschaften wie eine hervorragende mechanische Festigkeit und eine perfekte Formstabilität auch bei Temperaturschwankungen.

 

 

Schutz gegen UV-Strahlung

 

Mit einer Wellenlänge von 280 bis 380 nm ist die UV-Strahlung innerhalb des gesamten Sonnenspektrums für den natürlichen Alterungsprozess verantwortlich. Deshalb ist es wichtig, sich gut vor UV-Strahlung zu schützen.

 

Mermet® Gewebe schützen den Innenbereich vor der farbausbleichenden Wirkung der UV-Strahlen. Je nach Gewebe halten sie 90 bis 100 % der UV-Strahlung ab.

 

 

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